Der Bruder-Klaus-Visionenweg im Kloster Heiligkreuztal
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Der Geburtstag des Schweizer Nationalheiligen Niklaus von Flüe jährte sich 2017 zum 600. Mal. Zu diesem Jubiläum hat die Stefanus-Gemeinschaft den Bruder-Klaus-Visionenweg errichtet. In der Innenklausurmauer des Klosters Heiligkreuztal, dem Sitz der Stefanus-Gemeinschaft, sind die Visionen von Niklaus von Flüe (1417-1487) künstlerisch dargestellt. Geschaffen wurden sie von zwei Schweizer Künstlern aus Sachseln/OW. Die künstlerische Darstellung aller sechzehn Visionen ist einmalig. Sie wollen Menschen dazu einladen, nach den wegweisenden Visionen für ihr eigenes Leben zu fragen.


Kunstband: "Visionen, die das Herz öffnen. Der Bruder-Klaus-Visionenweg in Heiligkreuztal"
Dagmar Frick-Islitzer, Heinrich-Maria Burkard (Hrsg.)
192 Seiten, 150 Abb.
Zu beziehen von:
Stefanus Liechtenstein e.V., Gässle 28, 9496 Balzers
E frick@stefanus.li, Tel. 00423 384 40 18
CHF 39.00 zzgl. Porto

Der Kunstband dokumentiert die Entstehungsgeschichte des einzigartigen Visionenwegs und erschliesst die Visionen in Wort und Bild.
Lesen Sie auf 192 Seiten aufschlussreiche Interviews mit Akteuren, die am Bruder-Klaus-Visionenweg mitgewirkt haben, erfahren Sie vielseitige Hintergrundinformationen zu Niklaus von Flüe, zum Kloster Heiligkreuztal, zur Stefanus-Gemeinschaft und zu den Künstlern und sehen Sie eine Fülle an grossformatigen und detailreichen Fotoaufnahmen. 
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Niklaus von Flüe ist der zweite Patron der Stefanus-Gemeinschaft.

Niklaus von Flüe, der später Bruder Klaus genannt wurde, hatte 16 göttliche Visionen. Diese sind in Quellentexten überliefert. Seine Visionen sind nun in Nischen der Innenklausurmauer des Klostes Heiligkreuztal zu sehen. Der Visionenweg ist öffentlich zugänglich. Der Sachsler Künstler Alois Spichtig (2014 verstorben) hat die Darstellungen der Visionen konzipiert, und sein jüngerer Kollege Toni Halter hat sie weiterentwickelt und umgesetzt.

Mehr zum Projekt mit der Beschreibung aller Visionen: www.bruder-klaus-visionenweg.com

Nikolaus von Flüe oder Bruder Klaus (1417-1487) war ein Schweizer Einsiedler, Asket und Mystiker.
Er lebte für damalige Verhältnisse als wohlhabender Bauer mit seiner Frau Dorothea und den zehn Kindern in Sachseln.
1467 – das jüngste Kind war noch kein Jahr alt, der älteste Sohn Hans jedoch schon zwanzig, so dass dieser als Bauer die Familie ernähren konnte – verliess Niklaus mit dem Einverständnis seiner Frau seine Familie, um Einsiedler zu werden. Er pilgerte zunächst Richtung Hochrhein. Nachdem er auf seiner Wanderung der Legende nach im Windental oberhalb Liestals eine Vision erlebt hatte, kehrte er um und liess sich dann in der Ranftschlucht, nur wenige Minuten von seinem Haus, als Einsiedler nieder.
In seiner Klause führte er als Bruder Klaus ein intensives Gebetsleben, der Schwerpunkt seiner Betrachtungen war die Vertiefung in das Leiden Christi. Immer wieder will er von intensiven Visionen heimgesucht worden sein.


Gerne stellen wir Ihnen die 16 Visionen vor:
1.   Die vorgeburtliche Vision
2.   Der Turm in der Ranftschlucht
3.   Die bedrohte Lilie
4.   Die Feuerflammen
5.   Die reinigende Feile
6.   Die Siegesfahne mit der Bärenklaue
7.   Das dreifache Alleluia und das bedrängte Herz
8.   Die Vision der Veronica
9.   Die drängende Wolke
10. Liestal und Lichtstrahl
11. Sein Gebet
12. Die vier Lichter in den Ranft
13. Das verschreckende Gottesantlitz
14. Das Radbild
15. Die dreifache Danksagung
16. Die Brunnenvision